Nehmt den Kindern den Erfolgsdruck! Mehr Zeit fürs Spielen!

16. November 2016

Berlin. Klavierunterricht, Fußballtraining und Nachhilfe – viele Kinder haben managerartige Terminplanungen. Was oft zu kurz kommt: Das Spielen. Wie wichtig das Spiel als zweckfreier Entfaltungsraum ist, wissen der profilierte Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther und der Philosoph Dr. Christoph Quarch. Am Mo, 21.11., um 19.30 Uhr, sprechen sie zu „Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als Funktionieren ist“ in der Urania.
Seit vielen Jahren berät die „Super Nanny“ Katharina Saalfrank Eltern in Erziehungsfragen. Sie wurde dabei von einem TV-Team begleitet. Am Mo, 30.11. um 17.30 Uhr, sind die Pädagogin Saalfrank und der Komponist André Stern in der Urania zu Gast und sprechen über spielerische Erziehung. Musikalisch begleitet wird der Vortrag mit Buchvorstellung  „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben!“ von Sarah Lesch.

Das gesamte Programm finden Sie unter www.urania.de.

Rettet das Spiel! fordern Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther und Philosoph Dr. Christoph Quarch, Weil Leben mehr als Funktionieren ist“. Und dieser Appell kommt vielleicht gerade noch rechtzeitig: Die fortschreitende Ökonomisierung und Funktionalisierung bringen krankmachende Leistungs- und Optimierungszwänge in fast allen Lebensbereichen für Jung und Alt mit sich. 
Was wir nun brauchen, ist die Rückbesinnung auf das Spielerische als freien Entfaltungsraum! Die menschliche Entwicklung ist auf Sphären angewiesen, die Fantasie, Inspiration und Kreativität anregen, und uns Möglichkeiten erkunden lassen. „Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als Funktionieren ist“, so der Titel der Buchvorstellung mit Diskussion am  Mo, 21.11., 19.30 Uhr.

Und auch die als „Super Nanny“ bekannt gewordene Musiktherapeutin, Katharina Saalfrank, hat die Kraft und Bedeutung des Spiels längst erkannt. Zusammen mit dem Musiker, André Stern, appelliert sie am Mi, 30.11., 17.30 Uhr, für eine lebendige und aufrichtige Beziehung statt Erziehung und das Ende von Konkurrenzkonzepten und Erwartungshaltungen. André Stern, der selbst tatsächlich nie zur Schule gegangen ist, weiß um die Wichtigkeit des Spielens, der individuellen Entwicklung und dem eigenen Tempo. Diskutieren Sie mit über das Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben!“ .

Gerne stelle ich Ihnen Bildmaterial zur Verfügung, akkreditiere Sie und vermittle Interviewanfragen. Darüber hinaus bieten wir Kartenverlosungen oder andere Aktionen für Ihre Leser/HörerInnen nach Absprache  für diese Veranstaltungen an.