Es wird künstlerisch - in und außerhalb der Urania!

22. Mai 2017

Es ist einer der zentralen Konflikte der modernen Gesellschaft: Öffentlichkeit vs. Privatleben, Freiheit vs. Kontrolle.  Zwei Ausstellungen im Museum für Fotografie befassen sich mit genau diesem, kaum an Aktualität zu übertreffenden Thema. Dr. Ludger Derenthal und Dr. Michalis Valouris erläutern die Hintergründe der Ausstellungskombination.

Von „Nichts ist unmöglich“ bis „Asbach uralt“ – über Werbekampagnen, die Geschichte machten berichten die Projektleiterin Regine Meldt und die Kuratorin Katja Weber vom Museum für Kommunikation.

Eine der wichtigsten Privatsammlungen der USA konnte nach Potsdam geholt werden: die Philips Collection aus Washington D.C. ist  im Museum Barberini zu bestaunen! Direktorin Dr. Ortrud Westheider stellt sie in der Urania vor.

Durch die zunehmende Digitalisierung ist die Privatsphäre und ihre Überwachung längst zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden. Die zwei Ausstellungen im Museum für Fotografie „Watching You, Watching Me“ + „Das Feld hat Augen“  zeigen, inwieweit die Kultur der Überwachung die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verwischt und warum sie ein Gefühl des Unbehagens auslöst. Die beiden Kunsthistoriker Ludger Derenthal und Machalis Valouris erklären am Mi, 07.06., um 17.30 Uhr, was die Hintergründe dieser Ausstellungen sind.

Welche Strategien stehen hinter den Kampagnen bekannter Marken wie Persil oder Benetton? Wie wird sich Werbung angesichts neuer Medientechnologien entwickeln? Regine Meldt und Katja Weber berichten am Mi, 14.06., um 17.30 Uhr in der Urania über die Hintergründe der Sonderausstellung „Berührt Verführt – Werbekampagnen, die Geschichte machten“, die im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen ist.

Nach dem überwältigenden Erfolg der Eröffnungsausstellung des Museums Barberini widmet sich die nun folgende Ausstellung „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“ der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus.  Die Direktorin des Museums, Dr. Ortrud Westheider, gibt am Mi, 21.06., um 19.30 Uhr, Einblicke in die Ausstellung. Wo? Beim Vortrag mit Digitalbildern in der Urania.